Sonntag, 18. August 2013

Die Entdeckung meines grünen Daumens

Hallo meine Lieben!

Heute wird es zwar kein Rezept geben, dafür aber eine kleine Bilderflut, da ich heute vorhabe, Euch einmal meinen ganzen Stolz zu zeigen: Einen Teil meiner geliebten Pflänzchen! <3

Ableger einer Grünlilie
Wie ich schon einige mal erzählt habe, habe ich bis letztes Jahr November in einer 1-Zimmer-Wohnung gewohnt, die wirklich extrem klein war. Dort hatte ich zwar eine lange Fensterbank, allerdings sonst keinerlei Platz, um Pflanzen aufzustellen. Ich wollte das auch nie, weil ich es in meinem Jugendzimmer bei meinen Eltern immer geschafft habe, die Blumen sterben zu lassen... Bis vor kurzem war ich wirklich der Überzeugung, dass ich statt eines grünen einen braunen Daumen habe! ^^

Ja, nun wohnen wir seit fast einem Jahr in unserer neuen 2-Zimmer-Wohnung mit Platz für Grünes im Hof und was soll ich sagen... Überall stehen Pflanzen!!! ^^ Große, kleine und ganz kleine. Dazu muss ich sagen, dass ich schon in der kleineren Wohnung ein Faible für Orchideen hatte. Viele meiner Bekannten beschweren sich, dass sie mit ihnen überhaupt nicht klarkommen - ich bin aber eigentlich der Meinung, dass es keine pflegeleichtere Pflanze als die Orchidee gibt.
Orchideen sind sehr genügsam: Sie brauchen kaum Wasser und verzeihen es auch einmal, wenn man sie 2 Wochen nicht gießt. Ich dünge meine nur sehr sporadisch - wenn es mir ab und zu mal einfällt! ^^ Das einzige, was man eben einrechnen muss ist, dass sie, nachdem sie verblüht sind, einige Monate brauchen, bis sie wieder Blütenstengel bekommen. Deswegen braucht man da ein wenig Geduld. Natürlich vorausgesetzt, man bringt ein wenig Geduld mit. Viele meiner Orchideen habe ich schon jahrelang und sie blühen immer wieder von Neuem! Habt ihr auch eher Probleme mit ihnen?
 Ansonsten sind das aber so atemberaubend schöne Pflanzen, die es in allen möglichen Ausführungen gibt. Die Phalaenopsis ist am einfachsten zu pflegen! ;) Ich habe zudem noch zwei Dendrobien, die mir die Mutter von Herrn Zuckerschnute geschenkt hat - die sind soo hübsch! Schaut selbst ;)






Nun noch zu meiner "Nutzpflanze" und Experiment dieses Jahr: Cocktailtomaten. Ich habe die "Kleinen" vom Samen an aufgezüchtet! Und bin stolz wie eine Mama!! ^^ Endlich werden sie jetzt rot und in den nächsten Tagen wird die Erste feierlich angeschnitten und verköstigt werden. Bin so stolz, dass sie so groß geworden sind. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.






Nächstes Jahr plane ich nun natürlich noch ganz viele weitere Anzuchten. Es macht einfach so viel Freude zu sehen, was aus so einem unscheinbaren Samen werden kann...

Wie siehts denn in Euren Wohnungen bzw. Gärten aus? Was baut ihr alles an?

Eure Zuckerschnute

Montag, 12. August 2013

Post aus meiner Küche - Wiesloch-Connections! ;)

Hallo meine Lieben!

Ich schäme mich ja fast, weil es schon ganze zwei Wochen her ist, dass ich meiner Post-aus-meiner-Küche-Partnerin ihr Paket übergeben habe und ich erst jetzt dazu komme, Euch davon zu berichten. Aber wie es halt so ist, habe ich trotz Semesterferien alle Hände voll zu tun...

Vorletzte Woche Montag traf ich mich also mit der lieben Pepper und war total aufgeregt, wen ich denn nun gleich kennen lernen würde. Ich selbst bin eigentlich schon immer auf der Suche nach Gleichgesinnten aka Foodbloggern aus der Rhein-Neckar-Gegend. Bisher hatte ich da leider nur Pech gehabt... Eigentlich schade, weil man sich als Foodblogger so toll austauschen kann bzw. sich zum Kochen/Backen/Werkeln treffen kann. Nun ja, umso glücklicher war ich, als die Mail von den PamK-Feen kam und ich eine Tauschpartnerin zugeteilt bekommen hatte, die keine 10km von mir entfernt lebt!

Wir verstanden uns auf Anhieb super und haben sehr viel über Gott und die Bloggerwelt gequatscht - ein super Abend! Danach gings noch kurz nach draußen, um noch ein paar Fotos von unseren Leckereien zu schießen. Natürlich durften da ein paar "Blödel-Bilder" von uns beiden nicht fehlen!!! Nichts macht mehr Spaß als solche Bilder zu schießen.

Ich bekam von Pepper ein Paket mit superleckeren Rosinenbrötchen plus passender Johannisbeermarmelade, einen fruchtigen Smoothie (ganz wichtig: ohne Banane! ^^) und selbstgemachtes Zimtmüsli. Letztes konnte ich leider noch nicht probieren, das wird aber in den nächsten Tagen nachgeholt werden. Mein Paket bestand aus selbstgemachten Müsliriegeln mit einem Hauch Erdnussbutter, Käsekuchen-Tartelettes mit Nussboden (zuckerfrei), Rucola-Pesto mit getrockneten Tomaten und selbstgemörsertem Rosen-Salz.





Den Abend werden wir sicher bald mal wiederholen! ;)

Schaut mal bei Pepper vorbei, sie schreibt momentan auch über ihren Neuseeland-Urlaub und postet dazu wunderschöne Bilder, die in mir das Fernweh wecken! ^^


Eure Zuckerschnute

Dienstag, 2. Juli 2013

Ein Klassiker mit karibischem Flair - die zuckerschnutige Erdbeer-Kokos-Marmelade

Hallo meine Lieben!

Die Erdbeerzeit ist ja in vollem Gange, auch wenn die Sonne uns nur selten beehrt hat in den letzten Wochen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich dieses Jahr noch sehr wenig mit Erdbeeren gebacken bzw. gekocht habe, da ich nach unserem Umzug leider noch kein Selbstpflücker-Feld oder einen Verkaufsstand gefunden habe, mit dessen Qualität ich zufrieden war. Am Bahnhof stand zwar ein "Erdbeer-Häuschen", allerdings ist das mittlerweile geschlossen und gegen Ende gab es hier keine wirklich frischen Erdbeeren mehr... Schade! Bei meinen Eltern zu Hause weiß ich, wo man gute und günstige Erdbeeren herbekommt.. Vielleicht schaffe ich es ja noch, bei einem meiner Besuche, welche mitzunehmen! 

Neben den diversen Erdbeerkuchen, die ich im Juni gebacken habe, will ich Euch heute aber ein Marmeladenrezept vorstellen, das die klassische Erdbeermarmelade mit einer karibischem Note aufpeppt. Meine Erdbeer-Kokos-Marmelade (oder korrekter: Konfitüre) schmeckt nicht nur gigantisch, sie sieht auch noch äußerst niedlich aus, da sie durch die Beigabe von Kokosmilch eine rosa Farbe annimmt! Richtige Mädchenmarmelade also, die aber auch den Kerlen schmeckt. ;-)

Marmelade bzw. Konfitüre ist schnell und einfach gemacht und hält sich dann ca. 1 Jahr. Ich nutze die Beerenzeit immer, um mir durch das Marmeladekochen den Sommer für die kalten Wintertage zu konservieren. Aber natürlich schmeckt mir die Marmelade auch, wenn die Sonne draußen lacht. Ja, sie schmeckt einfach immer!! 

Entschuldigt bitte, dass die Bilder heute etwas anders aussehen als sonst. Mein Laptop ist momentan in Reparatur und so nutze ich das Gerät von Herrn Zuckerschnute, der allerdings nicht über Photoshop verfügt... Ich hoffe nur, dass mein Laptop bald wieder zurück ist, damit ich Euch die Bilder in gewohnter Bearbeitung und Qualität präsentieren kann. Solange müsst ihr aber leider drüber hinwegsehen und die Marmelade einfach schnell selbst kochen und bewundern! :-)

Erdbeer-Kokos-Marmelade





Du brauchst:
500g               frische Erdbeeren
200ml            Kokosmilch
250g               Gelierzucker 2:1
1 EL                 Zitronensaft


So zauberst du die Marmelade:
Wasche die Erdbeeren gut ab und befreie sie dann vom Strunk – danach in kleine Stückchen schneiden. Nun pürierst Du die Erdbeeren in einem Topf gut durch, sodass keine Stückchen mehr übrig bleiben. Wer es lieber mit Fruchtstückchen mag, der zerstampft sie nur leicht von Hand!
Gib jetzt die Kokosmilch, den Gelierzucker und Zitronensaft hinzu, rühre die Masse kurz um und schalte Deinen Herd auf höchster Stufe ein. Die Marmelade muss nun nur noch unter ständigem Rühren 5 Minuten sprudelnd kochen und kann dann randvoll in Marmeladengläser gefüllt werden, die Du sofort verschließen solltest. 
Du musst die Gläser nicht unbedingt auf den Kopf stellen, wenn Du sie wirklich bis zum Rand mit Marmelade füllst!

Viel Spaß beim Kochen und natürlich beim Verspeise auf leckerem (selbstgemachtem) Brot oder fluffigen Brioches! 



Eure Zuckerschnute

Sonntag, 19. Mai 2013

Süß, süßer... Original amerikanische Erdnussbutter-Pudding-Cookies mit M&M's

Meine Lieben!

Vor einigen Tagen hatte ich es ja in Facebook schon angedroht, dass es in der Zuckerschnuten-Küche ziemlich amerikanisch zuging. Nein, nicht, weil ich wieder mein Familienrezept für Amerikaner ausgepackt habe, sondern weil ich ein Rezept aus einem amerikanischen Blog übersetzt und ausprobiert habe.
Ja, da ich weiß, dass die Amerikaner sehr gerne sehr viel zu süß backen, habe ich die Zuckermenge ein wenig reduziert und das war im Nachhinein auch gut so: Ich könnte mir sogar vorstellen, noch ein bisschen weniger Zucker hineinzugeben! ^^* Herrn Zuckerschnute war das Ganze aber nicht geheuer - er fand sie von der Süße her perfekt!

Das Rezept lag nun schon eine Weile in meinem To-Back-Listen-Ordner, da ich mir an ein paar Zutaten schwer getan hatte. Nach einer kurzen Recherche, was denn genau eine "box instant vanilla pudding" ist und was für ein Pendant es dazu in Deutschland gibt, habe ich mich doch an das Rezept gewagt und habe es wirklich nicht bereut. Die Cookies waren sehr sehr lecker, schön "chewy" und doch sehr schnell aufgeputzt....
Galetta ist, für alle die es nicht kennen, ein Puddingpulver von Dr. Oetker, das in kalte Milch eingerührt wird. Also nichts mit Aufkochen! Und genau solch ein Puddingpulver ist mit "instant vanilla pudding" auch gemeint. Falls ihr kein Galetta bekommt (gibts aber eigentlich in allen gut sortierter Supermärkten), könnt Ihr auch das Paradiescreme-Pulver nehmen! Das kenne ich noch aus meiner Kindheit.. hach!... <3


Achja, die Vorlage bildete das Rezept von Jocelyn von Inside BruCrew Life! Schaut mal vorbei, ich mag ihren Blog sehr gerne, weil sie viele einfach Rezepte postet.


Erdnussbutter-Pudding-Cookies




Du benötigst für ca. 30 Stück: 
225g           weiche Butter
150g           brauner Zucker
170g           Zucker
2 TL            Vanillezucker
225g           Erdnussbutter
2                  Eier
1 Packung Galetta (von Dr. Oetker)
¼ TL          Salz
½                Backnatron
250g            Mehl
200g           M&M’s
150g            gehackte Schokolade nach Wahl

So zauberst du die kleinen Kalorienbomben:
Rühre die Butter und die Zuckersorten schaumig. Gib dann die Erdnussbutter und die Eier einzeln hinzu und rühre alles kurz zu einem homogenen Teig. Danach mischst Du die trockenen Zutaten, also Galetta, Salz, Natron und Mehl in einer separaten Schüssel und gibst dieses Gemisch nach und nach unter Rühren zur Buttermasse.
Die M&M’s und die gehackte Schoki solltest Du dann ganz zum Schluss vorsichtig von Hand unterrühren. Hier ist ein klein wenig Muskelkraft von Nöten, da der Teig sehr fest bzw. zähflüssig wird! ;-)
Stelle den Teig mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, dann kannst Du ihn nachher besser formen und er zerfließt nicht ganz so extrem im Ofen!
Forme nach der Kühlzeit aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln, die Du dann großzügig auf mehreren Backblechen verteilst und ein wenig plattdrückst. Natürlich kannst Du die Größe der Cookies auch ganz nach Deinem Geschmack variieren, dann musst Du aber auch die Backzeit dementsprechend anpassen.
Die Cookies kommen dann in den auf 175°C vorgeheizten Backofen und verbleiben dort 10 bis 11 Minuten. Sie sehen nach der kurzen Backzeit zwar noch sehr roh aus, aber das sind sie nicht. Um die typische Cookie-Konsistenz namens „chewy“ hinzubekommen, ist diese kurze Backzeit sehr wichtig. Wer das natürlich nicht so gerne mag, der backt sie ein paar Minütchen länger.
Nimm die Süßen nach der Backzeit aus dem Ofen und lasse sie ca. 2-3 Minuten auf dem Blech liegen, bevor Du sie vorsichtig auf Abkühlgitter legst. 

Lasst sie Euch schmecken!!



Eure Zuckerschnute