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Mittwoch, 25. Dezember 2013

Hohoho... Tännchen-Cupcakes

Meine Lieben.

Habt ihr die ersten beiden Weihnachtstage gut überstanden? Und hoffentlich seid ihr reich beschenkt worden! Ich darf mich im Laufe des Januars auf meine eigene Kitchen Aid in knallblau freuen, die mir meine Mami zu Weihnachten geschenkt hat. Da geht wirklich ein riesengroßer Traum von mir in Erfüllung!...

Um die Weihnachtszeit habe ich meist ein wenig mehr Zeit für Backen, Kochen und natürlich auch fürs Verspeisen. ;) Das kennt ihr sicher alle nur zu gut! Zudem häufen sich in meinem Familien- und Freundeskreis die Geburtstage, weswegen ich mich hier immer ein wenig austoben kann.

Die folgenden Tännchen-Cupcakes sind das Mitbringsel für heute Abend und ich muss zugeben, dass ich total verliebt in sie bin. Sind sie nicht niedlich geworden? ^^ In ein paar Tagen werde ich nochmal die Gelegenheit haben, was neues auszuprobieren... Mal sehen, was es dann wird.

Achja, zu erwähnen ist noch, dass ich nun des öfteren Cupcakes backen werde, weil ich nun endlich die Möglichkeit habe, sie sicher an ihren Bestimmungsort zu transportieren. Herr Zuckerschnute hat mir ein Cupcake-Karussell geschenkt. Total geniales Teil - heute das erste Mal in Gebrauch und ich liebe es jetzt schon. Es bietet Platz für 24 Cupcakes und ist in 3 Ebenen aufgebaut. Und schick aussehen tut es doch auch, oder? <3

Für die Tännchen habe ich mein Schokoladenpudding-Muffins-Rezept ein wenig weihnachtlich abgeändert. Das Topping hat mir leider ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, weil es mir nach dem Rezept im Backbuch geronnen ist... *seufz* Mama Zuckerschnute war aber zum Glück zur Stelle und hat mir beim zweiten Versuch zur Seite gestanden. *phew* Nochmal gut gegangen! ^^

Tännchen-Cupcakes



Du brauchst für ca. 16 Stück:
Muffins:
1x              Rezept für Schokoladenpudding-Muffins
2 TL           Lebkuchengewürz
1 TL           Zimt

Topping:
225g          Butter, weich
200g          Puderzucker
½               Vanilleschote
225g           Frischkäse
1-2 Msp.   Lebensmittelfarbe, grün

So zauberst Du die süßen Tännchen:
Backe die Schokoladenpudding-Muffins nach Rezept und lasse sie vollständig auskühlen.
Für das Topping rührst Du zunächst die Butter cremig und lässt dann den Puderzucker langsam einrieseln. Gib nun das Vanillemark hinzu und verrühre es kurz. Ganz zum Schluss kommt der Frischkäse hinzu. Bis sich Butter und Frischkäse verbunden haben, wird es mehrere Minuten dauern – hier bloß nicht die Geduld verlieren, es lohnt sich! Mein Topping hat an dieser Stelle ca. 6 Minuten bei höchster Stufe benötigt. Nun nur noch 1-2 Messerspitzen grüne Lebensmittelfarbe hinzugeben – je nach gewünschtem Farbton.

Am besten gibst Du das Topping für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor Du es dann auf die Muffins spritzt. Verziere die Tännchen mit Zuckerperlen – schon fertig! 

Habt noch ein frohes Fest!



eure Zuckerschnute

Samstag, 2. November 2013

*hicks* Eine gewaltige Ladung Schoki mit Guinness!

Hallo meine Lieben.

Diesen Blogpost habe ich Euch ja schon eine Woche lang versprochen - und hier ist er endlich!

Seit ich die neue Lecker Bakery zu Hause liegen habe, kribbelt es mir dermaßen in den Fingern, endlich meine Weihnachtsproduktion zu beginnen, dass ich mich echt zusammenreißen muss... Ist ja doch noch ein bisschen früh für Plätzchen, oder? ;-)
Ich plane dieses Jahr sowieso einen Mädels- und Plätzchennachmittag, weil alleine backen zwar Spaß macht, aber eben doch nicht so sehr wie mit weiblicher Unterstützung. Davon werde ich Euch sicher noch berichten können!

In den letzten Wochen habe ich sehr wenig gebacken - an den Temperaturen liegts weniger, als an meiner völligen Auslastung durch die Uni und durch die Bildbearbeitung. Ja, mein zweites großes Hobby neben dem Backen ist ja die Fotografie und da bin ich endlich wieder aktiver geworden: Ich habe dieses Jahr zwei Hochzeiten fotografieren dürfen und ein Mama-Kind-Shooting gehabt... Das hat mir so viel Freude und auch Arbeit bereitet, dass sich das Backen ein wenig hintenanstellen musste. Um Euch zu zeigen, was ich also außerhalb der Zuckerschnuten-Backstube treibe, hänge ich Euch ein paar Bildchen an. Ihr dürft natürlich auch gerne mal auf meiner Fanpage vorbeischauen: www.facebook.com/desiree.renz.fotografie





Ja, ich hatte Euch ja auf Facebook schon den Guinness-Kuchen angekündigt und hier ist er nun endlich! Zu finden ist das Rezept in der neuen Lecker Bakery - ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt, da ich keine Rosinen mag, dafür aber Cranberries! ^^ Meine Freunde waren total begeistert! Und dass, obwohl nicht alle Guinness mögen. Das schmeckt man im Grunde aber kaum heraus, da Schwarzbier in Schokokuchen meist dazu dient, den Schokoladengeschmack zu unterstreichen. Also keine Bange!

Guinness-Kuchen




Du brauchst (18-20cm Springform):
70g                 getrocknete Cranberries
125ml             Guinness

50g                 dunkle Schokolade
150g               weiche Butter
125g               Zucker
3                      Eier
125g               Mehl
2 EL               Kakao
2 gestr. TL   Backpulver

4 EL                Guinness
½ P.               Sahnesteif
150g                Schlagsahne

So zauberst Du den *hicks* beschwipsten Iren:
Zunächst mischst Du die Cranberries und das Guinness in einer Schüssel und lässt dieses Gemisch abgedeckt 2 Stunden ziehen.

Fette und bemehle Deine Springform. Nun bekommst Du eine kleine Fleißarbeit: Raspele die Schoki… ;-)
Nun kannst Du Deinen Backofen auf 150°C Umluft oder 175°C Ober- Unterhitze vorheizen. Rühre für den Teig die Butter und den Zucker schaumig (das dauert mindestens 5 Minuten) und gib dann jedes Ei einzeln hinzu. Mische in einer separaten Schüssel das Mehl, den Kakao, das Backpulver und die zuvor mit reiner Frauenpower geraspelte Schoki und gib dies in die Zucker-Butter-Masse. Nun kommen noch die beschwipsten Cranberries samt ihrer Bier-Marinade in den Teig – rühre sie von Hand unter.
Gib den Teig nun in Deine vorbereitete Form, streiche ihn glatt und dann ab damit in den Ofen für ca. 1 Stunde. Am besten deckst Du ihn nach 30 Minuten mit Alufolie ab – lasse aber etwas Platz nach oben, da er sonst an derselben hängen bleiben wird…


Nimm den Kuchen aus dem Ofen und bestreiche ihn noch warm vorsichtig mit den 4 EL Guinness. Lasse ihn danach vollständig abkühlen, bevor Du ihn aus der Form löst.  Ist dies geschehen, mischst Du Sahnesteif mit 1 EL Zucker, schlägst die Sahne steif und gibst währenddessen das Gemisch hinzu. Verteile die Sahne nach Lust und Laune auf dem Kuchen. Danach ist Dekorieren angesagt! 



Lasst es Euch schmecken! *hicks*

Eure Zuckerschnute

Donnerstag, 9. Mai 2013

Ein Beitrag im Zeichen meiner geliebten Mama

Hi ihr Lieben!

Vor einem Jahr habe ich Euch an dieser Stelle schon einmal ein "Rezept" bzw. viel eher eine Geschenkidee für den Muttertag präsentiert. Hierbei ging es um selbst gestaltete Schokolade, die ich mit bunten Zuckerherzen und getrockneten Rosenblüten (natürlich essbar ^^) verziert und in hübsche Stücke gebrochen hatte. Die Idee kam supergut an und meine Mami war sehr begeistert von ihrer Schoki.
Ja, wie ich das jetzt gerade so schreibe, merke ich, dass ich dieses Jahr schon wieder ein schokolastiges Rezept zum Muttertag vorstelle. Das liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass meine Mum ein Schokoholiker ist - sie mag Schoki sehr gerne, aber natürlich auch andere süße Leckereien!

Dennoch auch dieses Jahr wieder ein schokoladiger Muttertag bei Frau Zuckerschnute! ;)

Hier möchte ich mich dann doch persönlich an meine Mama wenden, auch wenn sie die Bedienung eines PC's noch nicht beherrscht und ich ihr diesen Blogeintrag deswegen persönlich zeigen werde müssen!

Liebe Mama, vielen Dank für alles, was Du tagtäglich für mich tust und schon immer getan hast! Du warst mir immer eine wahre Stütze im Leben, auch wenn ich das als Jugendliche eher als eine Beschneidung meiner Freiheit gesehen habe. Du hattest es in dieser Zeit nicht leicht mit mir, das weiß ich... Mittlerweile ist mir aber bewusst, dass Du das alles nur gut gemeint und vor allem richtig gehandelt hast! Du tust so viel für mich und für deine Mitmenschen und manchmal bemerken wir das gar nicht. Vielleicht ist das gerade Deine große Kunst. 
Doch heute soll Dir allein mein Dank, meine Hochachtung und meine Liebe besonders zuteil werden. Du bist die beste Mutter, die ich mir hätte wünschen können und ich bemerke so viele positive Seiten an mir, die ich allein von Dir habe! Danke Mama, dass du immer für mich da bist! Und auch wenn ich nun nicht mehr ständig zu Hause bin, so bin ich in Gedanken ganz oft ganz nahe bei dir, vergiss das nie! Ich liebe dich, Mama! 
(Und das werde ich ihr natürlich erst zum Muttertag zeigen ^^)

So, nun aber zum folgenden Rezept: Meine Mami liebt Sachertorte und das nahm ich zum Anlass, dieses so traditionsreiche Rezept ein klein wenig aufzupeppen und daraus eine Sacher-Biskuitrolle zu zaubern. Die Idee habe ich aus dem Backbuch namens "Backlust" vom GU-Verlag übernommen und ein wenig umgeschrieben. Ich benutze nämlich mein eigenes Rezept für die Biskuitrolle (ja.. eigentlich das meiner Mami ^^), da mir der erste Versuch mit dem Vorschlag aus dem Buch nicht gut gelungen war.
Die Herstellung der Sacherrolle ist ein wenig aufwendiger - ihr müsst da auf jeden Fall einiges an Zeit einrechnen! Gerade, weil der Schokoüberzug zwei Mal abkühlen muss und danach noch mindestens eine Stunde braucht, um fest zu werden. So eine Biskuitrolle ist an sich ja unglaublich schnell und einfach gemacht. Das einzig knifflige an Biskuit ist, dass man den fertig geschlagenen Eischnee ganz behutsam behandelt und das Mehl vorsichtig von Hand unterhebt. Ist Übungssache! Zudem muss es sehr schnell gehen, sobald der Biskuit aus dem Ofen ist, weil er Euch sonst beim Aufrollen leicht reißen kann.
Ich habe meine Sacherrolle mit selbstgemachten Schokoschildchen verziert - im Rezept erkläre ich, wie genau das geht. Ist echt nicht schwer! ;-)

Biskuitrolle à la Sacher zum Muttertag




Du benötigst:
für den Biskuitteig:
4                 Eier
95g             Zucker
40g            Schokoladenpuddingpulver (=1 Päckchen)
55g             Mehl

für die Füllung:
250g           Aprikosenkonfitüre

für den Überzug:
100g           Sahne
30g             Butter
150g           Schokolade (Zartbitter)
50ml          Wasser
75g             Zucker
40g            Crème fraîche

So zauberst du die Liebeserklärung an Mama und Schokolade:
Heize Deinen Ofen auf 200°C (Umluft 190°C) vor, denn der Teig für die Biskuitrolle ist super schnell gemacht!
Nun trennst Du die Eier und schlägst die Eiweiße schaumig – gib hierbei eine Prise Salz und hinzu und lasse den Zucker langsam einrieseln. Den Zucker bitte erst hinzugeben, sobald das Eiweiß schon ein wenig fest geworden ist! Das Eiweiß so lange weiterrühren, bis es glänzt. Danach gibst Du die Eigelbe hinzu und rührst diese vorsichtig von Hand mit einem Schneebesen unter. Mische das Mehl und das Puddingpulver und siebe (!) es über die Eimasse. Auch hier gilt wieder, dass Du das Mehl nur ganz vorsichtig von Hand unter die Masse rührst – sie darf auf keinen Fall zusammenfallen. Also alles lieber etwas langsamer und ruhiger angehen, auch wenn das Unterrühren dann etwas länger dauert.

An dieser Stelle kannst Du deine Füllung schon einmal vorbereiten, indem du die Aprikosenkonfitüre in einen Topf gibst vorsichtig aufkochen lässt.

Lege ein Backblech mit Backpapier aus und gib den luftigen Teig darauf. Diesen streichst Du dann gleichmäßig glatt – er sollte ca. 1cm dick aufgetragen sein.
Backe deine Biskuitrolle 8-12 Minuten – nicht länger!

Jetzt wird’s etwas stressiger: Bereite dir ein sauberes Geschirrhandtuch vor, dass du auf der Arbeitsfläche ausbreitest und mit Puderzucker bestreust. Auf dieses Tuch stürzt Du dann deinen fertiggebackenen Biskuitfladen und ziehst das Backpapier ab. Gib dann sofort die warme Konfitüre auf den Biskuit, verteile sie gleichmäßig und wickele den Fladen mit Hilfe des Geschirrtuches zu einer Rolle auf. Dieser Vorgang muss sehr schnell gehen, da die Rolle sonst reißen kann!

Für den Schokoüberzug kochst Du zunächst die Sahne auf und rührst die Butter und die Schokolade abwechselnd in Stückchen unter. Warte hierbei immer, bis sich alles in der Sahne aufgelöst hat. Nun muss die Schokomasse noch ein wenig abkühlen.
Nach kurzer Abkühlzeit kochst Du die 50ml Wasser mit den 75g Zucker auf. Rühre zuerst die Crème fraîche und dann die Schokomischung unter. Und wieder muss das Ganze ein wenig abkühlen (20-25 Minuten), bis die Schokomasse dickflüssiger geworden ist. Ist die richtige Konsistenz erreicht, kannst Du deine Biskuitrolle damit überziehen und dann mindestens eine Stunde kühl stellen.

Die Schokoschildchen sind auch ganz einfach herzustellen: Schmelze ein wenig dunkle Schoki und streiche sie dünn auf Backpapier. Wenn es schnell gehen soll, dann gib dies in das Tiefkühlfach, bis die Schoki festgeworden ist. Im Kühlschrank dauert das Ganze etwas länger, geht aber auch! ;-) Dann die feste Schoki in passende Stückchen brechen und mit geschmolzener weißer Schokolade beschriften. Die Spritztüte hierzu habe ich mir einfach aus Backpapier selbst gebastelt. 

Viel Freude beim Backen und Verschenken!
Tut Euren Mamis mal so richtig was Gutes und beschert ihnen einen wundervollen Tag!




Eure Zuckerschnute

(Dieses Rezept nimmt am Muttertags-Event von Küchenplausch teil! Macht doch auch mit! ^^)

Muttertag Rezepte

Sonntag, 21. April 2013

Sehen schlicht aus - sind geschmacklich aber der Hammer: Schokoladenpudding-Muffins

Hallo meine Lieben!

Ich habe mich in den letzten Wochen ja so etwas von rar gemacht, dass es mir fast schon peinlich ist, mich nun endlich wieder bei Euch zu melden. Ein wenig reumütig bin ich auf jeden Fall, aber die Gründe für meine virtuelle Zucker-Abwesenheit waren schwerwiegend. ;-) Ab und an muss man eben doch mal die so geliebte Küche plus Kamera meiden und sein Studium etwas vorantreiben. Schließlich will ich bald arbeitenderweise in der Lage sein, auf meine Traumküche mit Riesen-Backofen, Smeg Kühlschrank und Kücheninsel zu sparen. Ja, meine perfekte Küche ist so groß, dass darin neben der schon erwähnten Kücheninsel auch mehrere Bücherregale für meine immer größer werdende Koch- und Backbuchsammlung sowie eine gemütliche Sitzecke Platz haben! Alles Zukunftsmusik, aber was wäre das Leben ohne Träume? :-)

Ja, die letzten Wochen kam ich extrem selten zum Backen, weswegen ich Euch nun ein Rezept vorstelle, dass ich Anfang des Jahres ausprobiert und für sehr sehr gelungen empfunden habe. Ein Kommilitone hatte Geburtstag und ich wollte ihm eine kleine Freude mit in die "leckere" Mensa bringen. So stöberte ich ein wenig in meinen Rezepten und fand das Nachfolgende.

Peinlich, aber wahr, ist, dass ich vorher noch nie auf die Idee gekommen war, meinen Schokoladenpudding ohne Dr. Oetker zuzubereiten... Meine Mum macht ja eigentlich vieles selbst, da sie Hauswirtschaftslehrerin war und das daher alles in ihrer Ausbildung gelernt hat. Doch gerade Pudding kannte ich bislang nur als Pulver... Schande über mich!
Nun hatte ich also dieses Rezept in meiner Sammlung gefunden, das zunächst einen Schokpudding ohne Pülverchen (außer natürlich die Speisestärke xD) zubereiten lässt, aus dem dann diese total schokoladigen und saftigen Muffins entstehen. Habt keine Scheu davor, den Pudding selbst zuzubereiten - das geht echt fix und ist nicht schwierig, wenn ihr nicht vergesst, ständig zu rühren. Der Geschmack ist es allemal wert, glaubt mir! <3

Nachdem ich diese Muffins gebacken hatte, habe ich noch etliche Male Schokopudding ohne Päckchen (so sagt man das bei uns im Badnerländle ^^) gekocht und muss ehrlich zugeben, dass ich da einen deutlichen Unterschied schmecke! Ein kleiner Schuss Rum sorgt übrigens für eine ganz nette Geschmacksnote... :-P

Schokoladenpudding-Muffins



Ihr braucht für ca. 12 Muffins:
50g
3 TL
100g
225g
75g
125g
75g
125g
2
125g
2,5 TL 
Speisestärke
Kakao
brauner Zucker
Wasser
Butter
dunkle Schokolade
neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl, Rapsöl)
Puderzucker
Eier
Mehl
Backpulver

So zaubert ihr die Schoko-Bömbchen:
Heize Deinen Backofen auf 180°C vor.
Bringe die Speisestärke, den Kakao, den Zucker und das Wasser in einem Topf zum Kochen - hierbei solltest Du darauf achten, ständig zu rühren. Die Masse, die hierbei entsteht, wird sehr dickflüssig! Ziehe den Topf vom Herd, sobald die Masse andickt und rühre die Schokolade und die Butter ein. Nun gibst Du noch das Öl und eines der Eier hinzu und rührst so lange, bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Danach kommt der Puderzucker und das zweite Ei hinzu, die Du auch wieder gut unterrührst.
Mische das Mehl mit dem Backpulver, gib es über den Pudding und rühre es gut unter. Ich habe das von Hand mit einem Schneebesen gemacht, geht aber natürlich auch mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer!
Hast Du die Masse gut durchgerührt, kannst Du sie in Muffinformen füllen und für ca. 25 Minuten (180°C) backen.



Viel Freude beim Backen und Vertilgen!

Eure Zuckerschnute

Freitag, 18. Mai 2012

DA COOOOKIEEES!!.... omnomnomnomnom...

Ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr habt den Feiertag gestern genossen - bei uns war wunderschönes, sonniges Wetter und ich habe mir prompt schon den zweiten Sonnenbrand dieses Jahr eingeholt! Ab sofort heißt es wohl eincremen nicht vergessen! Ich bin da etwas nachlässig - das gebe ich ganz offen zu..

Heute will ich euch mal wieder etwas aus meinem "Archiv" vorstellen: Die Krümelmonster bzw. Cookie-Monster Cupcakes, die ich für einen sehr lieben Freund vor ein paar Monaten zum Geburtstag gebacken habe. Euch allen sind sicher die Krümelmonster-Muffins geläufig, die ihre "strubellige" Oberfläche durch das Überziehen mit Kokosraspeln bekommen - die hatte ich eigentlich geplant. Nun mag Herr Zuckerschnute Kokos sowas von gar nicht und irgendwie konnte ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass er dann keinen der Muffins essen kann/möchte. Also suchte ich nach einer ebenso krümeligen Alternative und bin bei lecker.de auf ein Cookie-Monster Cupcakes Rezept gestoßen, für das ich mich schnell entschieden hatte.
Statt Kokosraspeln sollte also Frischkäsecreme den Kleinen das zottelige Outfit verpassen, was auch erstaunlich gut funktioniert hat. Warum erstaunlicherweise? Nun ja, ich habe noch nicht sonderlich viel Übung mit Cupcakes und mit Verzierungen allgemein. Mein erster Cupcakes-Versuch sah eher wie ein Unfall als wie Cupcakes aus... Muffins backen ist ja meine Lieblingsbeschäftigung - aber diese Swirls kunstvoll auf den Muffins drapieren... daran haperte es ganz gewaltig!
Ich habe aber für diese Cupcakes eine Tülle meiner Mum benutzt, mit der ich echt tausendmal besser klargekommen bin, als mit dem Tchibo-Spritzbeutelset.... Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass das Teil eher ein Fehlkauf war, da mir die Tüllen zu klein vorkommen. Hat jemand von euch Erfahrungen damit gemacht?.. Mach ich nur was falsch oder sind die Tüllen wirklich nicht ganz optimal?!

Zurück zu meinen vernaschten, blauen Freunden! ;-)
Die Muffins könnt ihr super einen Tag vorher vorbacken - ich habe sie in meinem Miniofen in Heidelberg gebacken und am nächsten Tag dann bei meinen Eltern vollendet. Die Vollendung braucht etwas Geduld und Zeit - deswegen besser einen Tag vorher anfangen, um unnötigen Stress beim besten Hobby der Welt zu vermeiden! ^^

Krümelmonster-Cupcakes sind so generationenübergreifende Naschwerke, wie ich auch im Naschkatzen-Forum feststellen konnte. Da stellte vor einiger Zeit jemand seine Muffins (also mit böösem Kokos! ^^) vor und alle anderen waren entzückt. Eigentlich für einen Kindergeburtstag gedacht, machte das Rezept seinen Lauf durch sämtliche Erwachsenen-Geburtstagsfeiern! Die Dinger gefallen einfach Jung und Alt und versetzen beide in Staunen und Freude. Selbst meine Mum, die total gegen "bunte Kuchen" ist, fand sie entzückend und hat sogar einen probiert.
Als ich meine Version auf die Feier mitbrachte, wollte sie erst keiner anbeißen, weil sie einfach zu hübsch waren *thihi* Und selbst die Veganerin in der Runde wollte einen Cupcake haben, auch wenn sie ihn natürlich nicht gegessen hat! Damit habe ich wirklich der ganzen Runde eine Freude machen können... Faszinierend, dieses Cookie-Monster....

Cookie-Monster Cupcakes (nach lecker.de )




Du benötigst: 
 für die ca. 12 Muffins: 
2                     Eier (Größe M)
150 g              Zucker
1 Päckchen    Vanillin-Zucker
125 ml            Öl
75 g                saure Sahne
200 g              Mehl
1 ½  TL          Backpulver
50 g                gemahlene Haselnusskerne 
für die Augen:
100 g              weiße Schokolade
                       Vollmilch-Schokolade
 für das Frosting:
250 g                  Puderzucker
75 g                    Doppelrahm-Frischkäse
1 TL                   Zitronensaft
                           blaue Lebensmittelfarbe 

außerdem:
12                     runde Kekse (z. B. Dinkelkekse mit Schokostückchen)

So krümelst du die Strubbel zusammen:
Verrühre zuerst die Eier, den Zucker, das Öl und die saure Sahne in einer Schüssel. Danach mischst Du die trockenen Zutaten, also das Mehl, das Backpulver und die Nüsse, in einer separaten Schüssel gut durcheinander. Rühre die trockenen zu den nassen Zutaten - aber nicht zu lange, sonst wird Dein Teig speckig!
Dann gibst Du den Teig gleichmäßig in Muffinförmchen, die Du vorher mit Papierförmchen ausgelegt hast.
Die Kleinen bei 160°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen, danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Nun gehts ans Dekorieren! Die Augen kannst Du entweder fertig kaufen oder ganz einfach selbst herstellen. Selbst ich als wirkliche Grobmotorikerin hatte damit überhaupt keine Probleme. Du brauchst weiße und braune Schoki: Schmelze zuerst die weiße und bereite Dir ein Backblech vor, das Du mit Backpapier auslegst. Hier gibst Du die weiße Schokolade dann pünktchenweise drauf und lässt die Punkte kurz antrocknen, während Du die braune Schoki schmilzt. Gib nun auf die weißen Schoko-Punkte jeweils einen kleinen braunen Punkt, damit das Krümelmonster auch eine Pupille hat. Die Pupillen müssen nicht genau mittig sitzen, denn das Cookie-Monster schaut ja gerne mal ein wenig schief durch die Gegend! ;-)

Damit die Krümelmonster auch etwas zu essen haben, verpasst Du ihnen nun mit einem spitzen Messen einen Mund à la Packman. ;-) Dazu einen Keil in ein Seite der Muffins schneiden - er sollte so groß sein, dass du einen halben Keks hineinstecken kannst. Einfach immer mal wieder ausprobieren. Dann jedem Cookie-Monster einen halben oder ganzen Keks in den Mund stecken.

Nun bereitest Du das Frosting zu: Rühre alle Zutaten zusammen - ich habe sehr viel von der flüssigen Lebensmittelfarbe gebraucht! Fülle das Frosting in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle und stelle es noch ca. 10 Minuten kalt, dann lässt es sich besser spritzen.
Und nun darfst du Friseur spielen! Spritze das Frosting tuffweise kreuz und quer über deine Muffins, bis die Oberfläche komplett bedeckt ist. Dann löst Du die Augen vom Backpapier und verpasst jedem Krümelmonster noch seine beiden Augen. Und schon hast du jede Menge kleiner, blauer Naschwerke vor dir sitzen!

Viel Spaß beim Essen und/oder Verschenken frei nach dem Motto:

Me not *take* cookies, me *eat* the cookies!!

eure Zuckerschnute

Montag, 14. Mai 2012

Muttertags-Schoki mit iranischen Rosen!

Gestern stand alles im Zeichen einer der wichtigsten Menschen für mich: meiner Mami!
Dieses Jahr wollte ich ihr etwas ganz besonderes und vor allem etwas komplett selbstgemachtes schenken. Normalerweise boykottiere ich sämtliche Kommerz-"Feiertage", da ich keinen speziellen Tag brauchen, um meinen Lieben eine Freude zu machen. So mache ich den Valentinstags-Wahnsinn nie mit und zeige meinem Süßen lieber an anderen Tagen, dass ich ihn liebe. Schließlich sind an diesen Tagen die "Geschenke" unverschämt teuer und irgendwie hat es für mich nichts Besonderes, wenn ich an diesem Tag etwas verschenke... - es tut ja schließlich eh jeder! Und die meisten Männer tun es am 14. Februar aus Zwang, weil man es eben macht. Deswegen gabs bei uns dieses Jahr nichts an diesem Tag, dafür umso mehr an anderen Tagen. ;-)

So... Nach dieser Ansprache wundert ihr euch sicher, warum ich nun den Muttertag so lange vorbereitet und gestern zelebriert habe. Auch dieser Tag ist bis ins Kleinste kommerzialisiert.... Von überall springen einem 2 Wochen vorher Herzchen aus den Schaufenstern entgegen! Genau deswegen habe ich meiner Mum nur Selbstgemachtes geschenkt, weil ich dadurch dem Kommerz entgehe und ihr dennoch eine riesige Freude machen kann. Da ich schon von daheim ausgezogen bin, sind mir solche festgelegten Tage sehr wichtig geworden, weil es einfach Anlass dazu ist, sich an einen Tisch zu setzen und ein wenig Gemeinsamkeit zu genießen. Das kennen die meisten von euch sicher auch.

So habe ich mich am Donnerstagabend mit der lieben Anja daran gemacht, unseren Müttern hübsche Schokolade zu zaubern. Das hatte ich schon länger als Geschenk-Idee im Kopf gehabt, aber noch nie Gelegenheit gehabt, das umzusetzen. Außerdem hat mir immer die zündende Idee für das Besondere an der selbstgemachten Schoki gefehlt - die brachte Anja mit ein: getrocknete Rosen!
Wir sind in unseren Lieblings-Gewürzeladen gegangen und haben uns umgeschaut. Das ist wirklich ein Geschäft, in das ich täglich gehen könnte! Da gibt es einfach alles und qualitativ sehr hochwertig! Neulich habe ich mir dort ein kleines Döschen Piment d'Espelette gegönnt - extrem teuer aber auch extrem lecker! Der Laden befindet sich etwas abgeschieden von der Hauptstraße Heidelbergs in einem kleinen Hof. Schon allein der Weg durch diesen Hof verfügt über so viel Charme und man fühlt sich ein wenig ins Elsass versetzt. Total niedlich! Gegenüber gibts direkt ein Schoko-Geschäft, in dem man wirklich jegliche Art von Schokolade kaufen kann. Ich habe mich in beide Läden sowas von verliebt - sie sind klein, aber so süß! Wer in der Nähe wohnt, schaut unbedingt mal im L'Epicerie in Heidelberg vorbei! Ihr werdet nicht mehr hinauswollen. ;-)
Ja, jetzt bin ich ins Schwärmen geraten - man möge mir den kurzen Exkurs verzeihen! Wir haben in unserem Gewürzladen also diese tollen getrockneten Rosen aus dem Iran entdeckt und beschlossen, dass genau diese Schätzchen auf die Schokolade kommen werden.


An besagtem Donnerstag trafen sich Anja und ich dann in meiner Wohnung und fingen gleich an zu werkeln. Meine ganze Wohnung roch (mal wieder!) wie eine Schokoladenfabrik und den Geruch der Leckerei bekam ich noch am nächsten Tag nicht vollständig von meinen Fingern! xD
Die Zubereitung ist nicht weiter schwer und erkläre ich euch unten in kurzen Worten, denn eigentlich ist es nur verschönerte Schoki, die man natürlich auch noch mit anderen Aromen verfeinert könnte - wir haben fürs erste Mal darauf verzichtet.


Wir haben uns Schweizer Schokolade ausgesucht (die zufällig reduziert war ^^*), da wir nicht einfach nur Milka Schoki wollten, sondern etwas Besonderes. Da beide Mütter eher die Vollmilch-Liebhaberinnen sind, gabs dann auch fast nur Vollmilch-Bruch - ich habe zusätzlich aber noch ein paar Bruchstücke weiße Schoki mit weißen Herzchen gemacht. Das sollte dann im Glasgefäß als Kontrast dienen.
Die Verpackung war einfach, aber - wie ich finde - sehr wirkungsvoll: Ein Einmachglas, in das die Bruchschoki hineinkam, ein Schleifchen drumherum und fertig war das Geschenk für unsere lieben Mütter!

Hier eine kurzes "Rezept" - das ist wohl zu viel gesagt, denn es ist eher eine kurze Anleitung! Mengen könnt ihr natürlich selbst bestimmen!








Selbstgemachte Muttertags-Bruchschokolade mit iranischen Rosen:



Du benötigst:
hochwertige Schokolade (ich schwöre auf Schweizer Schoki!)
getrocknete Rosen (auch gerne aus einem anderen Land ^^)
andere Zuckerdeko (z.B. Zuckerherzen, Goldperlen)

So (schnell) zauberst du die Leckerei:

Schmelze eine beliebige Menge an Schokolade ganz langsam über dem Wasserbad - das Wasser sollte nicht heftig kochen und dampfen!
Während die Schoki langsam flüssig wird, bereitest Du dein Backblech vor: Fette es am besten leicht ein und lege dann Backpapier darüber. Die Margarine dient als Klebstoff, damit das Backpapier schön glatt auf dem Blech liegen bleibt.
Ist die Schokolade ganz flüssig, gieße sie auf dein vorbereitetes Backblech und verteile sie gleichmäßig darauf. Du kannst die Dicke der Schokolade frei wählen und die Oberfläche glatt oder bewusst unebenmäßig gestalten. Tobe Dich hier also ruhig kreativ aus - macht unglaublich viel Spaß!
Nun kannst du noch mehr Kreativität walten lassen und die Schoki mit getrockneten Rosen und anderer Deko verzieren. Ich habe zusätzlich zu den Rosen noch goldene Zuckerperlen daraufgetan.
Die Schoki dann an einen kühlen Ort oder ins Gefrierfach stellen und fest werden lassen. Dann in Stücke brechen und entweder selbst mampfen oder jemandem eine Riesenfreude damit machen! ;-)

Anjas Schokolade - mit Herzen aus weißer Schoki!

Meine Mum war total entzückt von der Schoki - ich habe ihr noch dazu eine Bisquitrolle à la Sacher gebacken: Dazu werde ich in den nächsten Tagen einen Post verfassen!

Ich hoffe, ihr hattet alle einen zauberhaften Muttertag!

eure Zuckerschnute

Montag, 7. Mai 2012

Post aus meiner Küche - wie Weihnachten!!!

Vor einiger Zeit wurde ich auf eine ganz zauberhafte Aktion aufmerksam, die sich "Post aus meiner Küche" nennt. Die drei Initiatorinnen Clara, Jeanny und und Rike haben sich eine Art Küchen-Wichteln ausgedacht, das alle zwei Monate unter einem anderen Thema stehen wird. Ein kleiner Auszug aus ihrem Blog spricht Bände:
"Wie wäre das, wenn man all die kleinen Köstlichkeiten, die in der Küche gezaubert werden, miteinander teilt? Wenn selbstgemachte Pralinen, Karamellriegel, Marmeladen oder Gewürzmischungen hübsch verpackt eine Reise antreten, um Kilometer weiter jemand anders mächtig glücklich zu machen."

Ich fand die Idee von Anfang an total klasse und meldete mich deshalb auch gleich per E-Mail an. Nun bekam ich ein paar Tage später eine Zufallspartnerin zugeteilt, die ich mit etwas Süßem beglücken durfte und sie mich. Das hat wohl auch ganz gut geklappt! ;-)

Meine Tauschpartnerin war Maja, die Besitzerin des süßen Blogs "A Charmed Life" ist. Schaut da unbedingt mal vorbei - er ist mit so tollen Bildern und mit viel Liebe gestaltet!


Letzten Freitag kam dann das ersehnte Päckchen von Maja an und ich wäre fast im Dreieck gehüpft, so sehr habe ich mich darüber gefreut. Der Postbote muss mich echt für verrückt gehalten haben, weil ich bis über beide Backen gegrinst habe, als ich ihm die Tür öffnete.
Als es dann so vor mir lag, fühlte ich mich echt wie ein kleines Kind an Weihnachten beim Auspacken der Geschenke! So ein tolles Gefühl...

Nachdem ich mich dann durch das sorgfältigst verklebte Packpapier durchgekämpft hatte, kam der Inhalt zum Vorschein...
Maja hat mir eine riesige Box voll mit New York Times Chocolate Chip Cookies gezaubert, die ich sofort probieren musste - so lecker!

Außerdem hat sie mir noch einen Untersetzer Bild zum Aufhängen (es hängt mittlerweile auch tatsächlich an meiner Wand!) mit aufgedruckten Cupcakes dazugelegt und einen Button. Ich hoffe, ich habe den Untersetzer jetzt nicht zweckentfremdet - nicht, dass er doch zu  etwas anderem dienen sollte! Er macht sich so gut auf meinem neuen Esstisch!!

Wie ihr sehen könnt, habe ich mich gleich daran gemacht, das tolle Geschenk gebührend zu fotografieren und zu drapieren.


Ich muss wirklich sagen, dass ich von "Post aus meiner Küche" sehr begeistert bin, weil ich mich schon lange nicht mehr so über ein Päckchen gefreut habe und weil ich es einfach toll finde, so mit anderen Food-Bloggern in Kontakt zu kommen. Wenn ich mir die anderen Ergebnisse auf dem Blog anschaue, bin ich noch mehr fasziniert... Für mich steht fest: Nächstes Mal ist die Zuckerschnute auch wieder bei "Post aus meiner Küche" dabei!

Achja: So sehen die Cookies nun aus... Ich habe gerade bemerkt, dass das ja bisher nur Fotos von der Verpackung und dem Untersetzer waren... ^^*


  

Von  meinem Päckchen für Maja habe ich leider keine Fotos machen können, weil es in der Woche recht stressig bei mir zuging. Allerdings kann ich euch ein einziges Bild vom fertigen Geschenk zeigen:
Für Maja habe ich die Monster-Brownies von der Lecker Bakery gebacken und sie umgetauft, da ich sie gar nicht als so monstermäßig empfand. So gingen sie als Cheesecake-Brownies auf die weite Reise nach Hamburg und sind dort auch unversehrt angekommen. Ich habe mir von ihr sagen lassen, dass sie ihr sehr gut geschmeckt haben. 



Die Spannung, was das nächste Thema bei Post aus meiner Küche sein wird, steigt bei mir schon stark an - mitmachen werde ich auf jeden Fall!
Danke nochmal an Maja für die tollen Cookies - sie sind schon fast zur Gänze aufgefuttert und wurden auch von meinem Liebsten als sehr sehr lecker befunden. ;-)



eure Zuckerschnute

Sonntag, 6. Mai 2012

Haferflocken-Cookies mit weißer Schokolade und Cranberries

Das Wochenende neigt sich nun doch ziemlich schnell dem Ende zu und ich habe gerade ein wenig Zeit, um euch ein weiteres Rezept vorzustellen. Die folgenden Cookies habe ich Anfang März gebacken und fand sie unglaublich lecker - deswegen müssen die Riesenkekse nun einen Platz im Zuckerschnuten-Blog finden!

Ich habe ja eine kleine riesengroße Vorliebe für Gebäck und Teilchen, da sich das für mich als Ein-Frau-Haushalt mehr rentiert als ein ganzer Kuchen. Neben den vielen Muffin-Experimenten probiere ich mich seit längerem auch an verschiedenen Cookie-Rezepten, da es mir das amerikanische Gebäck einfach angetan hat und es ohne Backformen auskommt, die ich sonst ohne Spülmaschine von Hand reinigen müsste. Nachdem ich mir vor kurzem eine Silikonbackform für 6 Minikuchen angeschafft habe und am Reinigen wirklich verzweifelt bin, habe ich eine kleine Aversion gegen Backformen entwickelt!

Die folgenden Haferflocken-Cookies kommen mit wenigen  Zutaten aus und sind unglaublich schnell zubereitet. Der Duft, der sich in meiner kleinen Studentenbude ausbreitete, war einfach himmlisch! Genau so schnell, wie der Duft kam, waren sie dann auch verspeist. ;-)

Ich habs persönlich getestet - sie schmecken! ;-)
 Vielleicht kommt dem ein oder anderen der Hintergrund der Fotos bekannt vor...Na? Genau, es handelt sich um einen Bettbezug von meinem geliebten schwedischen Möbelhersteller. Ich liebe die Muster der Bettwäschen allgemein sehr - und diese ist meine neuste! Eines Tages kam mir die Idee, dass ich sie doch sicher auch gut als Hintergrund für meine Food-Fotos nutzen kann und tatsächlich war ich von den Fotos begeistert. Mal sehen, welche Bettwäsche ich als nächstes umfunktionieren werde.. *hihi*

Das Rezept habe ich von Chefkoch geklaut und ihr könnt es euch hier im Original anschauen. An dieser Stelle gilt Urmeli ein riesiges Dankeschön für diese tollen Cookies!

Nun aber zum Wichtigsten: dem Rezept mit meinen Anmerkungen!



Haferflocken-Cookies mit weißer Schoki und Cranberries:


Du benötigst für 1 Portion:
200g      weiße Schokolade (meine war von Milka)
60g        getrocknete Cranberries
60g        Haferflocken
190g      Mehl
1 TL.      Backpulver
1 TL.      Natron
1 Prise  Salz
115g       Butter (sehr weich!)
110g       brauner Zucker
90g        weißer Zucker
1 Pck.    Vanillezucker
1 TL.      Aroma (bei mir wars Vanille)
1             Ei (Größe L oder XL)

So zauberst du die kleinen Großen:
Zuerst hackst du die Schoki grob in kleine Würfel und mischst sie mit den Haferflocken und den Cranberries, die du nach Bedarf auch zerkleinern kannst. Stelle allerdings ein paar Cranberries zur Seite, die du am Ende auf die Cookies geben kannst, damit es schöner aussieht!
Heize an dieser Stelle deinen Backofen auf 160°C (Umluft) vor.
Nun nimmst du dir eine andere Schüssel zur Hand und mischst in dieser das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron sowie der Prise Salz. Und nun brauchst du noch eine dritte Schüssel (oh jeh, so viel zu spülen ^^*), in der du die Butter mit den Zuckersorten cremig rührst. Wenn du damit fertig bist, sollte der Zucker nicht mehr knirschen! Erst dann fügst du das Ei und das Backaroma hinzu und rührst das Gemisch weiter cremig. Jetzt das Mehlgemisch dazugeben und sorgfältig rühren. Ganz zum Schluss kommt die Schoki mit den Haferflocken und den Cranberries dazu - hebe sie am besten mit dem Teigschaber unter.
Den Teig gibst du nun mit einem Teelöffel auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche und lässt zwischen den Teighäufchen genügend Abstand, da die Cookies auseinanderlaufen werden (gewollterweise natürlich!). Du kannst mit der Größe der Cookies natürlich auch experimentieren. 
Die Kekslein sollten nun insgesamt 13-15 Minuten bei den 160°C backen. Ich habe das Bruzeln kurz unterbrochen, als die Cookies auseinandergelaufen waren (das war nach ca. 5 Minuten), um ein paar Cranberries obendrauf zu verteilen. Muss man nicht - sieht aber besser aus. ;-)

Nimm die Cookies aus dem Backofen und lass ihnen eine Minuten Zeit, um sich auf ihrem Blech an die Temperaturen in deiner Küche zu gewöhnen! Dann dürfen sie auf einem Gitter auskühlen.

Die Cookies halten sich ein paar Tage, schmecken aber frisch am besten! Ich bewahre sie immer in einer Glasdose auf - Blechdosen gehen aber natürlich auch!

Genieße und teile sie... wenn du möchtest!




eure Zuckerschnute

Samstag, 5. Mai 2012

Oreo-Schoko-Bombe - der Inbegriff des Schoko-Jiepers!

Ihr Lieben,

nun stelle ich euch meine Oreo-Schoko-Bombe vor, die ich zusammen mit meinem Süßen gebacken habe. Das Rezept stammt aus dem Schoko-Backkurs (an der Volkshochschule Heidelberg), den ich vor ein paar Wochen besucht habe - es gab natürlich sämtliche Rezepte mit nach Hause!



Der Backkurs war leider nicht das, was ich mir erhofft hatte und noch dazu war ich an diesem Abend ziemlich stark erkältet. Ich habe mich dennoch dorthin geschleppt, um stundenlang in der Küche zu stehen. Es war mehr ein "Kochen-unter-Anleitung" als ein Kurs - ich hätte mir mehr Hintergrundinfos zum Backen mit Schokolade und verschiedenen Schokoladen gewünscht... Kam leider etwas zu kurz - den nächsten Backkurs werde ich dann doch wieder direkt bei einem Konditormeister in dessen Backstube machen! Da habe ich bessere Erfahrungen mit gemacht...
Naja, dennoch war der Kurs nicht ganz so übel, denn die Rezepte sind fast alle total nach meinem Geschmack - vor allem die nun folgende Oreo-Schoko-Bombe, die ich auch im Kurs zubereitet hatte. Zudem habe ich noch eine Zweifarbige Schoko-Tarte gebacken - also mit weißer und dunkler Schokolade. Die war auch zauberhaft und wird bald auch nochmals gebacken und dann gebloggt. Außerdem standen noch verschiedene Biscottis, ein Schoko-Cupcake und Cookies auf dem Kursplan. Klang alles sehr lecker und als dann das Kuchen-Buffet vor uns stand, waren wir alle für einen Moment in andächtiges Schweigen verfallen, bevor wir über das Bufft herfielen... Aber nun genug mit den Wortspielen! ;-)

Der Kuchen kommt mit sehr wenig Mehl aus - das hat mich während des Kurses auch schwer irritiert! So eine Art von Teig hatte ich vorher noch nie zubereitet, der Kursleiter erklärte mir aber, dass die viele Schokolade im Teig einen Teil des Mehls ersetze. Hm, keine Ahnung, ob mir das nun einleuchtet oder ob das so stimmt, aber das Resultat ist einfach himmlisch lecker.
Mein Problem bei solchen Oreo-Kuchen ist nur leider, dass ich höllisch aufpassen muss, dass die Kekse nicht schon vor dem Backen in meinem Mund verschwinden.. Ich liebe Oreos so sehr!! Am besten schmecken mir allerdings nicht die klassischen, sondern die mit weißer Schokolade drumherum - wer sie noch nicht probiert hat: Unbedingt einmal mutig sein - ihr werdet nicht enttäuscht werden!
Leider habe ich keine Making-Of-Bilder, aber das Rezept ist nicht sonderlich kompliziert!


Schoko-Oreo-Bombe: 




Du brauchst für eine Springform von 18cm Durchmesser: 


125g        Butter
150g        dunkle Schokolade (bei mir war es eine mit 70% Kakao)
3              Eier (M)
½           Vanilleschote ausgekratzt
               (alternativ geht auch 1 Päckchen Vanillezucker)
125g        Zucker
1 ½ EL   Mehl
¾ EL      Kakaopulver
1 Prise    Salz
~140g     Oreos, grob zerbrochen

So zauberst Du den Süßen:
 
Erhitze Butter und Schokolade langsam über einem Wasserbad, bis die gesamte Butter flüssig geworden ist. Danach lasst du die Mischung leicht auskühlen.
Eier, Vanille und Zucker schaumig schlagen, bis die Masse schön luftig ist - das dauert ein paar Minuten. Danach gibst Du das abgekühlte Butter-Schokoladen-Gemisch unter Rühren in die Eier-Zucker-Masse und verrührst es gut miteinander. Am besten die Schokolade am Rand der Schüssel dazugießen, so wird das ganze schön luftig.
Mische Mehl, Kakaopulver, Salz und 1/3 (kein Fehler, tatsächlich nur so wenig!) der zerbrochenen Oreos und gib dies in den Teig, den du dann am besten mit einem Teigspatel vorsichtig zu einer homogenen Masse rührst.
Den Teig gibst Du in eine mit Backpapier ausgelegte oder eingefettete Form und verteilst die restlichen Oreos aufm dem Kuchen. Drücke die Oreos am besten leicht in den Teig.
Bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen. Die Mitte des Kuchens sollte noch wabbelig sein!

Lasse den Kuchen in der Form auskühlen und dann kannst du den Schoko-Flash genießen! ;-) 


Liebe Grüße,
Liriel